Seit 1709 verzaubern die Dresdner Kapellknaben die Menschen
Die klaren Knabenstimmen, der vielstimmige Chor, die Präzision, Freude und Vitalität – sich dieser Faszination zu entziehen, ist nur schwer möglich. Die Dresdner Kapellknaben verknüpfen eine mehr als 300-jährige Tradition mit der Moderne. Sie sind der musikalische Verkünder des Wortes Gottes in Dresden, der Region und darüber hinaus. Ein Kapellknabe ist ein Chorsänger – und doch viel mehr.
21. März 2026 | 19.30 Uhr | Kathedrale Dresden
In der Fastenzeit, den 40 Tagen vor dem Osterfest, steht das Leiden im Mittelpunkt. Beim mittelalterlichen Gedicht Stabat mater steht der Schmerz von Maria um ihren gekreuzigten Sohn Jesus Christus im Mittelpunkt. Giovanni Battista Pergolesi hat es 1736, kurz vor seinem Tod, vertont. Es ist das bekannteste geistliche Werk des italienischen Komponisten. Eine Abschrift der Partitur, die zu den meistgedruckten Werken der Musikgeschichte zählt, liegt in der Sächsischen Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) in Dresden. „Bei der Aufführung werden die Solisten der Kapellknaben im Mittelpunkt stehen“, betont Domkapellmeister Christian J. Bonath. Ergänzt wird die Aufführung, bei der Musiker der Sächsischen Staatskapelle spielen, von der Bach-Motette „Jesu meine Freude“ (BWV 227).









