Neue Musik und neue Wege - Kapellknaben stellen ihr Jahresprogramm 2026 vor

Jahresprogramm

Die Zahlen und Buchstaben auf dem Cover heben sich nicht nur optisch ab, man kann sie dank eines aufwändigen Druckverfahrens sogar erfühlen. Hochwertig präsentiert sich die Jahresprogramm-Broschüre der Dresdner Kapellknaben für 2026 - und sie passt damit bestens zum Anspruch des Knabenchores.

Der will, so schreibt es Christian J. Bonath im Grußwort, neue Musik präsentieren und neue Wege bestreiten, sich also auf Neuland wagen. "Im Kapellknabeninstitut im Dresdner Stadtteil Striesen hat sich bereits viel verändert und wird es auch in diesem Jahr, hier werden neue Wege beschritten, um die Faszination der Kinder für die Musik zu wecken und sie bestmöglich zu fördern", schreibt Bonath.

Vorgestellt werden im Heft die Höhepunkte in den Gottesdiensten und den Konzerten. Dazu zählen die Johannespassion von Heinrich Schütz am Karfreitag, die beiden in Dresden komponierten Messen von Carl Maria von Weber, dessen 200. Todestages in diesem Jahr gedacht wird, am Ostersonntag und ersten Weihnachtsfeiertag sowie die D-Moll-Messe und das Te Deum von Johann Adolph Hasse anlässlich des Kathedral-Jubiläums Ende Juni.

Auch bei den Konzerten gehen die Kapellknaben neue Wege, ob beim Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dem Requiem von Gabriel Fauré oder beim Stabat mater von Giovanni Pergolesi. In seinem Grußwort unterstreicht Bischof Heinrich Timmerevers, dass es der Auftrag der Kapellknaben sei, "die Tradition wachzuhalten und zugleich offen für Neues zu bleiben".

In der Broschüre werden neben den solistischen Auftritten der Solisten an Semperoper und Landesbühne auch die Aktivitäten der Nachwuchschöre aufgeführt, die sich beim Nachwuchsmusical am 21. Juni mit Wolfgang Amadeus Mozart auf eine musikalische Zeitreise begeben.

"Der wunderbare Klang der Kapellknaben stellt sich nicht von allein ein. Neben Talent braucht es Passion und Pflichtgefühl. Ich bin mir sicher, dass sich beim Publikum in die Freude an der Musik auch tiefer Respekt und Dankbarkeit dafür mischen, dass die Kapellknaben sich diesem Anspruch mit Freude und Ambition stellen", schreibt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer in seinem Grußwort.

Erhältlich ist das kostenfreie Heft in der Kathedrale und den anderen katholischen Kirchen in Dresden sowie im Kapellknabeninstitut.

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