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Passionsmusik aller Epochen berühmter Komponisten, wie Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner u.a. kennzeichnet das Repertoire der österlichen Bußzeit. Hier stehen die Stücke an den Fastensonntagen in engem Bezug zu den Lesungen und dem Evangelium.

Das Lukasevangelium am ersten Fastensonntag, den 6.3.2022 erzählt von der Versuchung Jesu, auf die Textstelle „Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten“ beziehen sich „Angelis suis“ von Johann Joseph Fux und „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das Vertrauen auf Gottes Gnade und die Bitte um Vergebung der Schuld ist Inhalt der Motette „Ich aber bin elend“ von Johannes Brahms am 2. Fastensonntag, den 13.3.2022.

Das Hochfest der Verkündigung des Herrn am 25.3. unterbricht die Fastenzeit insofern, als an diesem Tag das Gloria, der Lobpreis Gottes erklingt. Das Marienlied „Ave Maria zart“ von Matthias Liebich und das „Ave Maria“ von Julius van Nuffel preisen die Gottesmutter.

Der Introitus „Freue dich, Jerusalem“ erklingt am 4. Fastensonntag, den 27.3.2022. Auf die Lesung aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther nimmt an diesem Tag die Motette von Heinrich Schütz „Also hat Gott die Welt geliebt“ Bezug.

Der Eröffnungsvers am  5. Fastensonntag „Verschaff mir Recht, o Gott“ wird in Felix Mendelssohn Bartholdys „Richte mich, Gott“ und im „Judica me, Deus“ von Oswald Jaeggi musikalisch aufgegriffen.

Die Passionsvesper am Samstag, den 9.4.2022, dem Vorabend des Palmsonntag thematisiert mit den Stücken von Orlando di Lasso „Miserere mei“, Anton Bruckner „Christus factus est“, Joseph Ahrens „De profundis“, Georg Trexler „Mein Vater“ und Antonio Caldaras „Stabat mater“ das Leiden Jesu Christi.

Am Palmsonntag, den 10. April 2022 wird nach den Gesängen zur Prozession die Passion nach Lukas von Heinrich Schütz erklingen, außerdem Werke von Joseph Ahrens, Georg Trexler und Johann Sebastian Bachs „Wohl mir, dass ich Jesum habe“.

Am Ende der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag, den 14.4.2022 um 20.00 Uhr wird mit dem Stück „In monte oliveti“ von Mikolaj Zielensky musikalisch an das Leiden Jesu am Ölberg erinnert.

Die Trauermetten am Karfreitag und am Karsamstag jeweils um 8.00 Uhr werden von der Männerschola der Dresdner Kapellknaben mit gregorianischen Gesängen gestaltet.

In der Karfreitagsliturgie am 15.4.2022 um 15.00 Uhr erklingt unter anderem die Johannespassion von Hermann Schroeder und die „Improperien“ die Anklage Gottes gegen sein Volk im „Popule meus“ von Tomaso Ludovico da Vittoria.

 

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